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    Meldungen


    Der Soldat ist verpflichtet alle Änderungen in seinem Umfeld, sowie der Lage (im zweckdienlich, militärischen Sinne) seinem Vorgesetzten zu melden.



    Meldung zum Gruß

    Meldet sich der einzelne Soldat bei seinem Vorgesetzten, nimmt er die Grundstellung ein, grüßt militätisch und meldet sich:

    • wie befohlen,
    • in dienstlicher Angelegenheit oder
    • in persönlicher Angelegenheit.

    Bsp.: „Zielansprache (Rang), Eigener Rang und Name meldet (wie oben)."


    Anschließend hat ein Abmelden ebenso zu erfolgen.

    Auch können Formationen gemeldet werden.

    Hierzu stellt der Formationsführer diese ins Stillgestanden, Befiehlt „Richt Euch!" (ohne Ankündigungskommando), „Augen gerade - aus!" und „Zur Meldung Augen – rechts!“

    (bzw. „… die Augen – links!“; es wird derjenige angesehen, an den gemeldet wird);

    schließlich wird dem Vorgesetzten die angetretene Abteilung in ihrer Stärke (Bsp.: Mannstärke+GrpFhr) gemeldet.



    Meldekette

    Melden macht frei und belastet den Vorgesetzten"

    Die Meldekette beschreibt …

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    Planstellen

    Um innerhalb der Gruppe einer festen Aufgabe zugewiesen zu werden, belegt man die vom GrpFhr bestimmte Soldatenklasse.

    Für die Meisten sind gesonderte Qualifizierungslehrgänge und deren Absolvierung erforderlich.*


    Der GrpFhr wählt die Mitglieder anhand von Fähigkeit, Bedarf und mitgebrachtem Interesse aus und verteilt sie auf die jeweils entsprechenden Planstellen.

    Die Planstellen gliedern sich in die primäre, sowie die sekundäre Planstelle.

    Eine Gewichtung ist hier bewusst gewählt um ein stringentes Gruppengefüge zu schaffen.

    Jedes Mitglied hat die Möglichkeit Wünsche bezüglich der Planstellen zu äußern. Nicht immer können diese berücksichtigt werden.


    Die Planstellen werden an den S7 weitergeleitet und von ihm ausgebildet. Dazu vergibt der S7 Termine um einen möglichst reibungsfreien Ablauf gewährleisten zu können.


    * WICHTIG: Ein erfolgreich abgeschlossener QL befähigt, nicht berechtigt, zum Ausführen der entsprechenden Rolle innerhalb der Gruppe.

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    Befehle können sich um Anweisungen allgemeingültiger Art handeln oder auf eine konkret umrissene Situation abgestimmt sein.

    Er kann auf verschiedene Art erteilt werden (mündlich, schriftlich, vorher bekannte Hand-, Licht- & Flaggenzeichen, etc.).




    Die Auftragsführung


    Als Auftrag wird eine Willensäußerung mit dem Anspruch auf Befolgung definiert. Hierbei wird vom Führenden ein erwartetes Ergebnis genannt, nicht jedoch die Art der Ausführung. Der Soldat ist angehalten stets im Willen des Führenden zu agieren. Vorausgesetzt werden daher Selbstreflexion und ein Erkennen der Intention. Er ergreift selbstständig Maßnahmen zur Erreichung des Auftrages und ist daher verpflichtet dies seinem Vorgesetzten zu melden.

    Der Führende hat nur eine korrigierende Funktion inne und ist somit entlastet.




    Die Befehlsführung


    Ein Befehl stellt einen um Anweisungen zur Durchführung ergänzten Auftrag dar.


    Im Zuge der Befehlsverantwortung prüft der Vorgesetzte vor der Erteilung des Befehls diesen …

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    Die Vorgesetztenverordnung (VorgV)


    Die VorgV regelt die Vorgesetztenverhältnisse innerhalb der Bundeswehr. Nach ihr richtet sich das Prinzip von Befehl und Gehorsam.


    Als Vorgesetzter wird derjeniger definiert, der befugt ist, einem Soldaten Befehle zu erteilen (§ 1 SG).


    Eingeteilt wird in:

    • Unmittelbarer Vorgesetzter (§ 1, allgemeine Befehlsbefugnis)
    • Fachvorgesetzter (§ 2, Befehlsbefugnis zu fachlichen Zwecken)
    • Vorgesetzter mit besonderem Aufgabenbereich (§ 3, Befehlsbefugnis zur Erfüllung seiner Aufgaben)
    • Vorgesetzter aufgrund des Dienstgrades (§ 4, allgemeine Befehlsbefugnis)
    • Vorgesetzter aufgrund besonderer Anordnung (§ 5, Befehlsbefugnis zur Erfüllung seiner Aufgaben)
    • Vorgesetzter aufgrund eigener Erklärung (§ 6, Befehlsbefugnis nach Erforderlichkeit der Lage)


    Bei konkurrierenden Vorgesetztenverhältnissen regelt die Verordnung nach folgender Gewichtung:


    § 5 vor § 3 vor § 1 vor § 2 vor § 4


    Ausgenommen § 6 (davon ausgehend, dass bis zur „eigenen Erklärung" kein …

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    Auf-/Absitzen

    Die Abläufe des Aufsitzens, sowie des Absitzens, von Fahrzeugen dienen zur Übersicht der unteren Führungsebene, um eine durchgängige Einsatzbereitschaft der (Teil)Gruppe zu gewährleisten.



    Aufsitzen

    Aufgesessen wird:

    • Auf Befehl
    • Nach Marschzahl (sofern möglich) *
    • Mit Meldung (Bsp.: „Eins sitzt auf", „Zwo sitzt", „Drei sitzt auf", „Vier aufgesessen" **) im gleichen Kommunikationsmedium wie Befehl
    • Letzte(r) Mann/Frau meldet -sofern nicht selbst Gruppen-/Truppführung- Vollständigkeit der (Teil)Gruppe an Fahrzeugführung

    * Sicherung dementsprechend auflösen, dies untereinander kommunizieren

    ** Beachte Zustandsunterscheidung (im Aufsitzen begriffen <-> bereits aufgesessen)


    Absitzen

    Abgesessen wird:

    • Auf Befehl
    • Alsbald
    • Ohne Einzelmeldung
    • Letzte(r) Mann/Frau meldet -sofern nicht selbst Gruppen-/Truppführung- Vollständigkeit der (Teil)Gruppe an Gruppen-/Truppführung
    • Rundumsicherung um Fahrzeug einnehmen

    Teilabsitzen: Hauptbesatzung bleibt sitzen, Passagiere sitzen ab

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    Der Sanitätsstatus wird in Farbe via dem Ampelsystem wiedergegeben.


    GRÜN Der Schütze ist unverletzt
    GELB Der Schütze ist leicht verletzt - Kampfeingeschränkt

    ROT Der Schütze ist deutlich Kampfeingeschränkt - Kampfunfähig

    Zu überprüfen gilt es:
    Kann der Einzelschütze seine Bewaffnung weiterhin effektiv nutzen? (Armschuss; wackeln)
    Kann EZ laufen? Mit Einschränkung? (Beinschuss; Humpeln)
    Ist die Sicht des EZ eingeschränkt? (Blutverlust, starke anhaltende Schmerzen)

    Wichtig: Der selbstfestgestellte Sanitätsstatus hat keinerlei Auswirkungen auf die Priotisierung des Gruppensanitäters, noch der von Ärzten angeordneten Triagierung!

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    Der Munitionsstatus wird in Ganzzahlen wiedergegeben.

    Dabei ist die Anzahl der Magazine, der Hauptbewaffnung, sowie die Rollenspezifischen weiteren Bewaffnungsbestände zu nennen.


    Bsp.: Schütze: 3 Magazine / MG TrpFhr: 3 Magazine, 2 Gurte MG / Grenadier: 2 Magazine, 5 UGL Explosiv, 2 UGL Rauch / PZF: 2 Magazine, 1 PZF


    Zu Beachten: Fehlbestände bei Spezialrollen sind zu melden! Bsp.: PZF: 6 Magazine, keine PZF

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    Kommandos

    Nachfolgend sind die drei Kommandos: Halt!, Deckung!, sowie Stellung! dargestellt.

    Sie dienen als Kurzform für eine Reihe von Befehlen und zur Verhaltensorientierung von Gruppe und Einzelschütze.


    Halt!

    Wird befohlen bei: Beobachtungshalt, Aufklärung, Planung, Natopause etc.


    Formation wird locker beibehalten, Deckung in vorgegebener Sicherungsrichtung (nach Marschzahl) ist eigenständig einzunehmen, abhocken, beobachten, Verbindung halten.


    Verhalten: Ruhig, aufmerksam, Abmarschbereitschaft ist aufrechtzuerhalten.



    Deckung!

    Wird befohlen bei: Imminenter Feindkontakt. (kann von Einzelschützen ausgerufen werden)


    In Deckung springen (vorgegebene Sicherungsrichtung [nach Marschzahl] beachten), Waffe im Anschlag, beobachten, Gespräche einstellen, Feuerstatus Rot.


    Verhalten: alarmiert; auf Feuerkampf vorbereiten.



    Stellung!

    Wird befohlen bei: Bevorstehender Feuerüberfall


    Umschwung in eine Art von Feuerlinie (Flankensicherung der hintersten Positionen bleibt nicht außer …

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    Vorgehen

    Die nachfolgenden Vorgehen beschreiben Bewegungsabläufe zweier Gruppen (o.ä.),

    unter gegenseitigem Absichern, bei gleichzeitger Ausnutzung vorhandener Deckung.


    Bei nicht näher beschriebenen Ruf-/Funkverhalten sind diese Lageabhängig.

    Raupenartiges Vorgehen

    Gruppe 2 bleibt zurück (sichert)

    Gruppe 1 springt in vorliegende Deckung; „Gruppe 1 springt."

    Bei erreichen nimmt Gruppe 1 Sicherung auf und meldet via Funk: „Sicherung steht."

    Gruppe 2 meldet via Funk „Breche Sicherung ab, Gruppe 2 springt" & springt in selbe Deckung, wie Gruppe 1.

    Bei erreichen meldet Gruppe 2 „Sicherung steht."


    Schema wiederholen bis zum Erreichen der vorgegebenen Position oder bei Befehl.


    Kurz: Die zuerst sichernde Gruppe zieht immer auf zuerst springende Gruppe nach.


    Vorteil: durchgängig hohe Absicherung

    Nachteil: langsame Geländequerung

    Überspringendes Vorgehen

    Gruppe 2 bleibt zurück (sichert)
    Gruppe 1 springt in vorliegende Deckung; „Gruppe 1 …

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