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    Auf-/Absitzen

    Die Abläufe des Aufsitzens, sowie des Absitzens, von Fahrzeugen dienen zur Übersicht der unteren Führungsebene, um eine durchgängige Einsatzbereitschaft der (Teil)Gruppe zu gewährleisten.



    Aufsitzen

    Aufgesessen wird:

    • Auf Befehl
    • Nach Marschzahl (sofern möglich) *
    • Mit Meldung (Bsp.: „Eins sitzt auf", „Zwo sitzt", „Drei sitzt auf", „Vier aufgesessen" **) im gleichen Kommunikationsmedium wie Befehl
    • Letzte(r) Mann/Frau meldet -sofern nicht selbst Gruppen-/Truppführung- Vollständigkeit der (Teil)Gruppe an Fahrzeugführung

    * Sicherung dementsprechend auflösen, dies untereinander kommunizieren

    ** Beachte Zustandsunterscheidung (im Aufsitzen begriffen <-> bereits aufgesessen)


    Absitzen

    Abgesessen wird:

    • Auf Befehl
    • Alsbald
    • Ohne Einzelmeldung
    • Letzte(r) Mann/Frau meldet -sofern nicht selbst Gruppen-/Truppführung- Vollständigkeit der (Teil)Gruppe an Gruppen-/Truppführung
    • Rundumsicherung um Fahrzeug einnehmen

    Teilabsitzen: Hauptbesatzung bleibt sitzen, Passagiere sitzen ab

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    Der Sanitätsstatus wird in Farbe via dem Ampelsystem wiedergegeben.


    GRÜN Der Schütze ist unverletzt
    GELB Der Schütze ist leicht verletzt - Kampfeingeschränkt

    ROT Der Schütze ist deutlich Kampfeingeschränkt - Kampfunfähig

    Zu überprüfen gilt es:
    Kann der Einzelschütze seine Bewaffnung weiterhin effektiv nutzen? (Armschuss; wackeln)
    Kann EZ laufen? Mit Einschränkung? (Beinschuss; Humpeln)
    Ist die Sicht des EZ eingeschränkt? (Blutverlust, starke anhaltende Schmerzen)

    Wichtig: Der selbstfestgestellte Sanitätsstatus hat keinerlei Auswirkungen auf die Priotisierung des Gruppensanitäters, noch der von Ärzten angeordneten Triagierung!

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    Der Munitionsstatus wird in Ganzzahlen wiedergegeben.

    Dabei ist die Anzahl der Magazine, der Hauptbewaffnung, sowie die Rollenspezifischen weiteren Bewaffnungsbestände zu nennen.


    Bsp.: Schütze: 3 Magazine / MG TrpFhr: 3 Magazine, 2 Gurte MG / Grenadier: 2 Magazine, 5 UGL Explosiv, 2 UGL Rauch / PZF: 2 Magazine, 1 PZF


    Zu Beachten: Fehlbestände bei Spezialrollen sind zu melden! Bsp.: PZF: 6 Magazine, keine PZF

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    Kommandos

    Nachfolgend sind die drei Kommandos: Halt!, Deckung!, sowie Stellung! dargestellt.

    Sie dienen als Kurzform für eine Reihe von Befehlen und zur Verhaltensorientierung von Gruppe und Einzelschütze.


    Halt!

    Wird befohlen bei: Beobachtungshalt, Aufklärung, Planung, Natopause etc.


    Formation wird locker beibehalten, Deckung in vorgegebener Sicherungsrichtung (nach Marschzahl) ist eigenständig einzunehmen, abhocken, beobachten, Verbindung halten.


    Verhalten: Ruhig, aufmerksam, Abmarschbereitschaft ist aufrechtzuerhalten.



    Deckung!

    Wird befohlen bei: Imminenter Feindkontakt. (kann von Einzelschützen ausgerufen werden)


    In Deckung springen (vorgegebene Sicherungsrichtung [nach Marschzahl] beachten), Waffe im Anschlag, beobachten, Gespräche einstellen, Feuerstatus Rot.


    Verhalten: alarmiert; auf Feuerkampf vorbereiten.



    Stellung!

    Wird befohlen bei: Bevorstehender Feuerüberfall


    Umschwung in eine Art von Feuerlinie (Flankensicherung der hintersten Positionen bleibt nicht außer …

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    Vorgehen

    Die nachfolgenden Vorgehen beschreiben Bewegungsabläufe zweier Gruppen (o.ä.),

    unter gegenseitigem Absichern, bei gleichzeitger Ausnutzung vorhandener Deckung.


    Bei nicht näher beschriebenen Ruf-/Funkverhalten sind diese Lageabhängig.

    Raupenartiges Vorgehen

    Gruppe 2 bleibt zurück (sichert)

    Gruppe 1 springt in vorliegende Deckung; „Gruppe 1 springt."

    Bei erreichen nimmt Gruppe 1 Sicherung auf und meldet via Funk: „Sicherung steht."

    Gruppe 2 meldet via Funk „Breche Sicherung ab, Gruppe 2 springt" & springt in selbe Deckung, wie Gruppe 1.

    Bei erreichen meldet Gruppe 2 „Sicherung steht."


    Schema wiederholen bis zum Erreichen der vorgegebenen Position oder bei Befehl.


    Kurz: Die zuerst sichernde Gruppe zieht immer auf zuerst springende Gruppe nach.


    Vorteil: durchgängig hohe Absicherung

    Nachteil: langsame Geländequerung

    Überspringendes Vorgehen

    Gruppe 2 bleibt zurück (sichert)
    Gruppe 1 springt in vorliegende Deckung; „Gruppe 1 …

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